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14.08.2018 • 19:26 Uhr

Kein Wald ohne Jäger

Lt. Statistik des deutschen Jagdverbandes, sind im Jagdjahr 2016/2017 in Deutschland 1.214.458 Rehwild, 79.132 Rotwild und 6.038 Baummader erlegt worden. Diese Abschusszahlen seien nach den forstlichen Gutachten von den Behörden festgelegt worden.Ziel: ein natürliches Nachwachsen von Waldbäumen muss möglich sein. Wildschweine spielten dabei übrigens keine Rolle, sie fressen keine Jungbäume. "Somit übernehmen die rund 50.000 bayerischen Jägerinnen und Jäger eine wichtige Rolle bei der Verjüngung unserer Wälder." Was passiert wenn in Deutschlands Wäldern ab sofort nicht mehr gejagt würde?

Jagdstatistik.png

Ohne Jäger würden sich sehr hohe Schalenwilddbestände einstellen, die v.a. die empfindlichen Baumarten wie Tanne, Eibe und Laubbäume am Aufwachsen hindern würden, so dass der Wald bald nur noch aus weniger verbissempfindlichen Bäumen, vornehmlich aus Fichten, bestehen würde. Die Antwort sollte lauten: Ohne Jäger gibt es keinen artenreichen Mischwald! Der ForestManager kann eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Förstern und Jägern unterstützen. Um eine Verjüngung im Wald zu unterstützen kann der Förster dem Jäger die Häufigkeit der Verbisstellen im ForestManager per GPS markieren und im Verlauf die Routen beobachtet werden.